Museen im Landkreis Bad Kissingen
In der abwechslungsreichen Landschaft des Landkreis Bad Kissingen gibt es sehr viele Museen und Sammlungen, die Vergangenes bewahren und von der Geschichte erzählen.
Mit ihren großen und kleinen Schätzen sind die Museen Brücken in die Vergangenheit, die den Besucher in frührere Zeiten geleiten und dort zu Entdeckungsreisen einladen.

Museen Schloss Aschach
Schlossstrasse 24, 97708 Bad Bocklet-Aschach
Telefon 09708/6142 oder 09708/358 (Kasse)
Fax 09708/6104
www.bezirk-unterfranken.de/aufgaben/heimatpflege/museen/art135,1721.html
Schloss Aschach gehört heute mit seinen drei Museen zu den bedeutendsten Baudenkmälern Frankens. Bis zur Säkularisation war Aschach Wohnsitz, Jagd- und Amtsschloss der Würzburger Fürstbischöfe. Die Renaissance prägt bis heute das Bild der Anlage, deren Park mit dem Schlosscafé die Besucher zum Verweilen und Genießen einlädt.
Graf-Luxburg-Museum
Das Hauptmuseum von Schloss Aschach. Es gilt als einmaliges kulturhistorisches Denkmal der Lebenssituation einer Adelsfamilie des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die originalen Wohnräume sind erhalten. Die Sammlung besteht aus Gemälden, Skulpturen, Möbeln, Tafelsilber, Porzellan, Teppichen, Tapeten usw.
Schulmuseum
1982 wurde im ehemaligen Förster- bzw. Gärtnerhaus das Schulmuseum eingerichtet. Das Leben und Arbeiten in den ehemaligen ein- und zweiklassigen Dorfschulen in Unterfranken wird dort dokumentiert. Eine Besonderheit ist die umfangreiche Sammlung an Schulwandbildern. Schulsaal mit vielen Einrichtungsgegenständen, Schulbänke, Tafel, Lehrerpult, Schiefertafeln, Griffel, Unterrichtsmaterialien, Dokumente zum Lehrerberuf…
Volkskundemuseum
Die ehemalige Zentscheune beherbergt die Ausstellung „Ländliches Leben, Wohnen und Wirtschaften in der Rhön von 1850 bis 1950“. Es wird gezeigt, wie sich bäuerliche Wohnkultur und Hauswirtschaft in den Jahren von 1850 bis 1950 veränderten. Ein Schwerpunkt des Museums sind Textilien. In der neu erbauten Museumsscheune befinden sich Gerätschaften, die auf Feld und Hof zum Einsatz kamen. Sie zeigen die Mechanisierung in der Landwirtschaft.
Öffnungszeiten
01. April bis 30. September - 14.00 bis 18.00 Uhr, Einlass bis 17.30 Uhr
01. Oktober bis 31. Oktober - 14.00 bis 17.00 Uhr, Einlass bis 16.30 Uhr
jeweils täglich außer Montag - fällt auf den Montag ein Feiertag, sind die
Museen geöffnet und am folgenden Tag geschlossen
Eintritt
Erwachsene 4,00 €
Erwachsene mit Gästekarte 2,50 €
Gruppen ab 20 Personen 2,50 €
Schwerbeschädigte, Kinder, Jugendliche 1,50 €
Kinder bis 6 Jahre frei
Schüler im Klassenverbund 1,-- €
Familienkarte 8,50 €
Sonderausstellung 2,-- €
Verbundkarte der Museen Rhön Saale 14,50 €
Führungen nach Voranmeldung bis 25 Personen zuzüglich zum Eintritt
Graf-Luxburg-Museum o. Volkskundemuseum 32,-- €
Schulmuseum 22,-- €
Themenführung durch die Ostasiatische Sammlung 40,-- €
Deutsches Fahrradmuseum in Bad Brückenau
Heinrich-von-Bibra-Straße 24, 97769 Bad Brückenau
Tel. 09741/938255
Fax 09741/938254
www.deutsches-fahrradmuseum.de
Im Mai 2004 in der ehemaligen „Villa Füglein“, einem Jugendstilgebäude am Rande des Bad Brückenauer Kurparks wurde das technische Museum mit der umfassendsten Fahrradsammlung Deutschlands eröffnet.
Die Ausstellung wird auf etwa 500 qm auf zwei Etagen präsentiert. Das Museum zeigt zwei Jahrhunderte Fahrradgeschichte, die verschiedenen Entwicklungsschritte der Fahrradtechnik mit vielen Exponaten, historischen Inszenierungen, z. B. einem Fahrradladen aus den 30er Jahren mit alten Fahrradteilen und Originalverpackungen oder einem Vereinsstammtisch aus der Blütezeit der Fahrradvereinskultur um 1900. Von den Anfängen der Fahrradgeschichte mit der Laufmaschine des Erfinders Freiherr von Drais über den Einsatz der Drahtesel als Massenverkehrsmittel bis zu den Zukunftsstudien der modernen Fahrradindustrie. Weitere Themen sind u. a. das Frauenradfahren, Militärräder, motorisierte Fahrräder, Reklame. Ein Museumsrundgang ermöglicht die individuelle Erkundung des Museums, Führungen sind ebenfalls möglich.

Öffnungszeiten
Di bis Fr 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr
Sa, So u. Feiertags 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt
Erwachsene 4,00 Euro
Ermäßigt 2,50 Euro
Familienkarte 10,00 Euro
Dreierkarte 6,00 Euro
Museum im Alten Rathaus in Bad Brückenau
Alter Rathausplatz 1, 97769 Bad Brückenau
Tel. 09741/80455
Das Museum befindet sich seit 1998 im Alten Rathaus.
Der Besucher kann auf zwei Stockwerken einen Rundgang durch die Geschichte der Kurstadt und der Umgebung unternehmen. Themen sind u. a. die Natur der Rhön, die historische Entwicklung der Stadt, die Entwicklung von der Handwerkerstadt zur modernen Kurstadt, der Stadtbrand im Jahr 1876. Im Obergeschoss wird das Leben in der Rhön, das Arbeiten und Wohnen, demonstriert. Originale Objekte, Fotos und Dokumente sind ausgestellt.
Öffnungszeiten
Mo bis Fr 9.00 bis 18.00 Uhr
Sa 10.00 bis 14.00 Uhr
So 14.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt
Es wird kein Eintritt verlangt.
Bismarck-Museum in Bad Kissingen
Museum Obere Saline, Obere Saline 20, 97688 Bad Kissingen
Tel. 0971/8071230
Fax 0971/8071239
www.museum-obere-saline.de

Das Bismarck-Museum ist ein Teil des Gesamtkonzeptes „Museum Obere Saline Bad Kissingen“.
Der spätbarocke Gebäudekomplex der Oberen Saline entstand in den Jahren 1764 bis 1772 als Verwaltungsbau für die Salzproduktionsstätte. Gleichzeitig richtete sich hier der Würzburger Fürstbischof Friedrich Adam von Seinsheim eine Kurresidenz mit Festsaal ein.
Dieses Kurquartier nutzte in den Jahren 1987 bis 1983 auch der Reichskanzler Otto von Bismarck. Insgesamt 14 Mal war er in Bad Kissingen zu Gast. Der Festsaal, das Arbeitszimmer und das Schlafzimmers Bismarcks sind mit der originalen Einrichtung bis heute erhalten.
Unter dem Namen Bismarck-Museum wurde diese Abteilung zum 100. Todestag Otto von Bismarcks am 30.7.1998 eröffnet.
Ausstellung „Jüdisches Leben in Bad Kissingen“
Promenadenstraße 2, 97688 Bad Kissingen
Tel. 0971/8071202 o. 1201
Im ehemaligen jüdischen Gemeindehaus wurde in fünf Räumen eine Dauerausstellung zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Bad Kissingen eingerichtet.
In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts zählte die örtliche jüdische Gemeinde mit 504 Mitgliedern zu den größten in Bayern. 1902 wurde die neuromanische Synagoge eingeweiht, die 1939 abgerissen wurde. In der Ausstellung sind originale Pläne des Architekten, Fotos und ein Modell zu sehen. Ausgestellt sind weiterhin zahlreiche originale Dokumente, Fotos, Zeitungsausschnitte und einige Gegenstände aus dem jüdischen Glaubensbereich, z. B. eine Schriftenrollen, Bücher u. v. m. Präsentation in Vitrinen und auf Tafeln.
Öffnungszeiten
Ganzjährig mittwochs von 15.00 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung.
Eintritt
Es wird kein Eintritt erhoben.
Stadtmuseum Herrenmühle in Hammelburg
Turnhouter Straße 15, 97762 Hammelburg
Tel. 09732/902-176
Fax 09732/902-5430
www.hammelburg.de

Am Rande des Hammelburger Stadtkerns liegt das kulturgeschichtliche Museum Herrenmühle. Auf drei Stockwerken werden die Besucher zu den Themen "Brot und Wein" und dem Weinbau informiert. Hammelburg ist die älteste Weinstadt Frankens.
Öffnungszeiten
Di, Mi, Do 10.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr
Fr, Sa, So 14.00 bis 16.00 Uhr
Montags geschlossen
Eintritt: 2,-- €
Museumsführungen:
- Dauer ca. 1 Stunde
- Preis 21,-- € pro Gruppe (max. 30 Personen) + 1,50 € Eintritt pro Person
- Anmeldung über Stadtmuseum oder Tourist-Info
Henneberg-Museum in Münnerstadt
Deutschordenschloss, 97702 Münnerstadt
Tel. 09733/787482
www.muennerstadt.de/home/cont/henneberg_.htm
Im Jahr 1923 gegründetes kulturgeschichtliches Museum, seit 1970 untergebracht im Deutschordenschloss in der unmittelbaren Nähe der Stadtpfarrkirche mit dem Riemenschneideraltar. Wiedereröffnung nach 10jähriger Schließung.
Die Dauerausstellung beinhaltet zwei Themenschwerpunkte: RhönerLand und MünnerStadt... Land und Stadt.
Welche Personengruppen haben wann und wie innerhalb der Stadtmauern gelebt. Sie begegnen den Grafen von Hennerberg und den Bischöfen von Würzburg als Stadtherrn, den Augustinern und den Deutschordensherrn.
Öffnungszeiten
April bis Dezember
Di-Fr 14.00 bis 17.00 Uhr
Sa/So 10.00 bis 17.00 Uhr
Feiertage 10.00 bis 17.00 Uhr
Führungen außerhalb der Öffnungzeiten nach Vereinbarung
Information
Museumsleitung - Tel. 09733/787482
Heimatmuseum in Nüdlingen
Münnerstädter Straße 4-6, 97720 Nüdlingen
Tel. 0971/99713
In der Ortsmitte in einem Fachwerkbau neben der Pfarrkirche St. Kilian, befindet sich das Heimatmuseum Nüdlingen.
Gezeigt werden landwirtschaftliche Geräte, bäuerliche Wohnkultur, Handwerksgeräte, Trachten und Schmuck u.v.m.
Eine Besonderheit sind die Funde der Hallstattzeit, die bei Grabungen 1980 und 2000 geborgen wurden.
Öffnungszeiten
Nur nach terminlicher Vereinbarung oder zu Festlichkeiten in der Gemeinde geöffnet.
Eintritt
Erwachsene 1,-- €
Kinder und Schulklassen frei


